Pech für Rohrbach beim zweiten Weltcuprennen in Cairns

Nach 1994 ist Cairns, nahe dem Great Barrier Reef, zum zweiten Mal Austragungsort eines Mountainbike Weltcuprennens. Neben den Cross Country Fahrern waren an diesem Wochenende auch die Downhiller im Einsatz.

 

Der goldwurst-power / Stöckli Fahrer Rohrbach reiste bereits vor etwas mehr als zehn Tagen direkt aus Südafrika an. Die Zeit brauchte er um sich an die Wetterbedingungen und Zeitverschiebung zu gewöhnen. Cairns liegt im Dschungel und auf der Rennstrecke trifft man nicht selten Spinnen, Schlangen oder anderes Getier an. Das Klima entsprechend tropisch.

 

Auch bei diesem Weltcup ist die Strecke wieder mit vielen technisch schweren Passagen gespickt und beinhaltet aber auch einen langen Aufstieg. Man muss, um vorne mit zu fahren, konditionell wie auch mental voll auf der Höhe sein.

 

Rohrbach erholte sich gut vom Jetlag und konnte in den vergangenen Wochen intensiv auf der Strecke trainieren. Er fühlte sich gut und freute sich sehr darauf, heute zum ersten Mal in seiner Karriere aus der zweiten Reihe bei einem Weltcup ins Rennen zu gehen. 

 

Er startete hervorragend und übernahm bereits nach wenigen Metern die Führung. Bei diesem Kurs ist es extrem wichtig, dass man sich so rasch wie möglich vorne einreiht. Die vielen Singletrail-Abschnitte machen ein Überholen während dem Rennen schier unmöglich. Heute war das Pech auf Rohrbachs Seite. Durch den Regen, der in den vergangenen Tagen fiel, bildeten sich tiefe Rinnen in den Trails. Rohrbach als Führender fuhr die innere Linie in einer Linkskurve und erwischte dabei eine dieser Rinnen. Was er nicht ahnen konnte, in dieser Rinne lag ein so grosser Stein, dass er bei diesem mit dem Vorderrad stecken blieb und es ihn kopfüber den Lenker katapultierte. Zum Glück ist dabei nichts Schlimmes passiert. Rohrbach stieg wieder aufs Rad und begann die Aufholjagd von ganz hinten. So ein Sturz kostet unheimlich viel kraft, die Spannung ist weg und die Motivation schwindet ebenfalls. Nichtsdestotrotz kämpfte er sich durchs Rennen und fuhr konstante Runden. Ein Überholen war auf dieser Strecke eher schwierig. Am Ende resultierte der 26. Platz.

 

Es war sicher nicht das Rennen, das sich Rohrbach erhoffte. Glück im Unglück hatte er jedoch. Er verliert in der Weltcup Gesamtwertung nur einen Platz und ist immer noch an 16. Stelle.

 

Das nächste Rennen wird er voraussichtlich am 10. Mai an den Bikedays in Solothurn bestreiten.

 

Resultate