Gelungener Abschluss beim BMC Racing Cup in Muttenz

Die letzten Wochen waren für Nicola Rohrbach nicht ganz einfach. Nach dem Bescheid der Nichtselektion für die Weltmeisterschaft entschied er sich spontan nach Méribel zu reisen. Dort startete er am vergangenen Samstag beim C1 Rennen aus der französischen Rennserie. Leider missglückte Rohrbach das Rennen auf ganzer Linie. Er gab das Rennen auf. Er fühlte sich, als ob er zum ersten Mal auf einem Bike sitzen würde – „Nichts ging, nichts passte, es war schlimm.“ So sein Fazit.

 

In der darauf folgenden Woche konnte er sich wieder etwas fangen und gut trainieren. Am Samstag stand in Muttenz der Finallauf der BMC Racing Cup Serie auf dem Programm. Ungefähr eine Stunde vor dem Start begann es zu regnen. Der goldwurst-power/Stöckli Fahrer Rohrbach entschied sich noch beim Einfahren auf der Rolle, den Schlammreifen aufzuziehen. Die absolut richtige Entscheidung! Er erwischte einen schlechten Start und beendete die erste Runde nicht einmal in den Top zwanzig. Doch dann begann die Aufholjagd. Von Runde zu Runde verbesserte er seine Position und beendete das Rennen schlussendlich als neunter. Im Ziel war Rohrbach zufrieden mit seiner Leistung:“Ich bin froh, dass ich den Reifen noch wechseln konnte vor dem Start, heute hat mir das gegenüber anderen Fahrern einen klaren Vorteil verschafft. Da ich einen schlechten Start erwischte, konnte ich dadruch in den technisch rutschigen Abfahrten volles Risiko eingehen und viele Fahrer überholen.“

Der goldwurst-power/Stöckli Fahrer darf auch mit der gesamten Cup-Saison zufrieden sein, er belegt in der Jahreswertung den sehr guten 6. Schlussrang. Gewonnen hat die Serie Nino Schurter vor Julien Absalon und Lukas Flückiger.

 

Für Rohrbach heisst es jetzt nochmal weiter gut zu trainieren, sein Fokus liegt klar auf dem Weltcupfinale vom 14. September. Im Norwegischen Hafjell will er endlich die Top 20 in dieser Saison knacken.