Rohrbach fuhr beim Internationalen Radquer in Hittnau auf den vierten Platz

 

Der Italiener Enrico Franzoi gewann das Internationale Radquer von Hittnau vor dem Schweizer Lukas Winterberg und dem weiteren Italiener Elia Silvestri. Auf Platz vier klassierte sich überraschend der Schweizer Bikespezialist Nicola Rohrbach.

 

Der Goldwurst Power Fahrer nutzt die Schweizer Radquer Rennen um die Winterpause etwas zu verkürzen und um intensive Trainingseinheiten zu absolvieren. In diesem Jahr auch zum ersten Mal mit etwas grösseren Ambitionen und dementsprechend besserem Material.„Die Rennen dienen als gute Ziele um darauf hin zu trainieren. Im Winter fehlt manchmal die Motivation ein bisschen, so weiss man, dass man am Sonntag wieder Vollgas geben muss. Zudem macht diese Disziplin einfach Spass und ist ein richtiges Volksfest mit tollem Publikum.“

 

Der Zuger der gegen Ende der Bike Saison noch super Resultate in der Disziplin Marathon einfuhr, fühlte sich die letzten zwei Wochen nicht sehr gut. Eine hartnäckige Erkältung plagte ihn und machte ein regelmässiges Training unmöglich. Der Start vom vergangenen Sonntag war daher spontan ins Renn-Programm mit aufgenommen worden.

 

Zum Glück, wie sich zeigte. Mit einer starken und während dem ganzen Rennen konstanten Leistung fuhr Rohrbach auf den vierten Platz. Mit diesem Resultat überraschte er nicht nur eingefleischte Radquerkenner sondern auch sich selber wie er im Ziel mit einem breiten Grinsen im Gesicht erzählt:“Ich bin total überrascht, dass das heute so gut lief. Es fühlte sich eigentlich nie schnell an. Ab der achten Runde fuhr ich mit dem Italiener Elia Silvestri weg. Wir konnten gut zusammenarbeiten und fuhren bis zum Ende zusammen.“ In der zweitletzten Runde machte der Italiener aber noch einmal mehr Dampf und konnte sich so den dritten Platz knapp vor Rohrbach sichern.

 

Nächstes Wochenende startet der Goldwurst Power Fahrer am Internationalen Radquer in Frenkendorf (BL) wo er seine gute Form bestätigen möchte.