Nicola Rohrbach fährt am Weltcup auf den 36. Platz

 

Am Samstag stand für Rohrbach ein weiteres wichtiges Rennen auf dem Programm. In Val d’Isere (FRA) wurde das Weltcup Finale ausgetragen. Der Goldwurst Power Trek Fahrer hatte in der Woche nach der Schweizermeisterschaft noch ein bisschen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen: “Am Mittwoch konnte ich fast nicht mehr schlucken, so Halsweh hatte ich. Mit viel Tee und schmerzstillenden Medikamenten habe ich es aber in den Griff bekommen und entschied mich am Donnerstag doch an den Weltcup in Frankreich zu reisen.”

 

Im eigenen Rhythmus nach vorne gefahren

 

Der Kurs in Val d’Isere verlangte von den Fahrern einmal mehr alles ab. Auf den harten Wiesen Aufstieg, folgten knifflige Abfahrten. Kurz vor dem Start hatte es noch geregnet. Das machte die Strecke teils sehr rutschig. Rohrbach kommentierte seine Eindrücke vom Rennen: “Bei gewissen Passagen konnte man gar nicht fahren. Wenn einer vor dir technisch nicht so gut ist und absteigen musste, wirst du schier auch gezwungen vom Rad zu steigen. Zudem wollte ich auch nicht unnötige Risiken eingehen.” Im Verlauf des Rennens zeigte sich die Sonne und trocknete die Strecke etwas ab. Rohrbach fand gut ins Rennen und konnte seinen Rhythmus durchziehen. Er überholte von Runde zu Runde, Fahrer um Fahrer. Mit der Startnummer 90 fuhr der Goldwurst Power Trek Fahrer bis zum 36. Schlussrang nach vorne. Der Zuger ist mit dem Resultat sehr zufrieden: ”Es war ein gutes Rennen für mich, ich konnte am Schluss noch den Turbo zünden und nochmals Vollgas geben. Schade ist halt, dass ich meine guten Resultate im Weltcup erst jetzt gegen Schluss zeigen konnte. Trotzdem bin ich froh, dass mir der Final noch so gut gelungen ist.”

 

Titelverteidigung beim XC Battle

 

Nächstes Wochenende geht es für Rohrbach weiter nach Österreich. In Kaprun findet das legendäre Sprintrennen XC-Battle statt. Für Rohrbach geht es dabei um die Titelverteidigung vom letzten Jahr. Der sprintstarke Biker hat letztes Wochenende mit dem dritten Platz an der Sprint Schweizermeisterschaft bewiesen, dass er hervorragend in Form ist. So hofft er natürlich, den Titel des Sprintköngis von Kaprun auch dieses Jahr mit nach Hause zu nehmen.