4.Rang in Albstadt

v.l.n.r Rohrbach,Vogel,Milatz,Flückiger,Fanger
v.l.n.r Rohrbach,Vogel,Milatz,Flückiger,Fanger

Beim HC Rennen (höchste UCI Kategorie nach dem Weltcup)  konnte ich meinen Aufwärtstrend bestätigen!

 

Hier der Bericht vom SRM-Stevens-Team

 

SRM Stevens Biker Nicola Rohrbach wirkte nach dem Bundesliga Rennen in Albstadt happy. „Das Wochenende lief voll nach Plan“, so der Schweizer. Bereits am Samstag ließ er aufhorchen, als er das Short Race als Dritter beendete. Dort siegte der Schwede Emil Lindgren (Rabobank Giant Offroad Team) vor Moritz Milatz (Multivan Merdia), der im weiteren Verlauf des Wochenendes der herausragende Fahrer werden sollte. Im Cross Country am Sonntag belegte Nicola einen sensationellen vierten Platz.

 

Im Shortrace war Nicola der dominierende Fahrer. Als der 23 Jährige in der fünften von acht Runden eine Attacke lancierte, war dies die entscheidende Situation des Rennens. Milatz und Lindgren folgten, während Ralph Näf, zugunsten seines Teamkollegen Milatz, die Verfolger in Schach hielt. Das Trio arbeitete gut zusammen und machte den Sieg unter sich aus.

Tags darauf war Nicola im Feld der Weltelite beim Cross Country erneut gefordert. Beim Cross Country fuhr der Schweizer in Diensten des Freiburger Profiteams von Beginn an stark und entschlossen. Wie bereits beim Short Race hieß die Devise nicht einfach nur Durchkommen, sondern Nicola wollte das Rennen der Hors Categorie maßgeblich mitbestimmen und nichts dem Zufall überlassen! Dieses Selbstvertrauen hatte sich Nicola in den letzten Wochen erarbeitet, als er beim Weltcup sowie beim Racers Bikes Cup in Champéry mit den Besten der Welt auf Augenhöhe war. Das die gute Form auch rund zwei Wochen nach dem starken Ritt beim deutschen Weltcup in Offenburg weiter anhält, und die Präsenz des Schweizers an der Spitze auch in Zukunft zum gewohnten Bild werden soll, zeigte Nicola in Albstadt einmal mehr


Trotz der widrigen äußeren Bedingungen setzte sich der Freiburger Moritz Milatz  durch. In der vorletzten Runde ging Milatz auf halber Höhe des letzten Anstiegs am Weltranglistenfünften Florian Vogel aus der Schweiz vorbei und fuhr einen kleinen Vorsprung heraus, den er bis ins Ziel auf 41 Sekunden ausbaute. Mit einer überragenden Leistung fuhr Nicola als Vierter über die Ziellinie. Sein Rückstand auf Milatz betrug nur knappe 2 Minuten. "Ich bin gut, aber etwas verhalten gestartet. Aus der ersten Runde kam ich auf Position 8 in den Start/Ziel Bereich zurück. Danach attackiert ich voll", so Nicola. In der dritten Runde schnappte er sich am langen Berg das Hinterrad des Deutschen Meisters Wolfram Kurschat. Den lies er dann oben stehen, gekonnt und technisch sicher in der Abfahrt brachte er die nötigen Sekunden zwischen sich und die Verfolger. Zu diesem Zeitpunkt fuhr der Schweizer die schnellste Rundenzeit. Zwichenzeitlich waren Milatz und Vogel nur kanpp 24 Sekunden vorne weg. Nicola fuhr weiter seinen Rhythmus und konnte zunächst die Verfolger auf Distnaz halten. "Als das Rennen in die Schlussphase ging rauschte Flückiger heran. Ich musste extrem kämpfen damit ich dran bleiben konnte. In der letzten Runde kam ich beim steilsten Stück nochmals etwas näher heran, musste aber im oberen Teil zurückschrauben! Die letzte Abfahrt fuhr ich mit Sicherheit runter, um dieses Top Resultat nicht noch durch einen unnötigen Sturz aus der Hand zu geben", so Nicola über die Schlussphase des starken Rennens.