Das war die Saison 2009

Der Saisonstart dieses Jahr verlief für mich nicht optimal. In der Vorbereitungsphase im März erkrankte ich an einem Tinnitus und musste ins Spital. Nach dem Spitalaufenthalt reiste ich sofort nach Grand Canaria um die verpasste Vorbereitungsphase mit intensivem Training wieder aufzuholen.

 

Anfangs April flog ich nach Südafrika an das erste Weltcup-Rennen. Mit dem 53. Rang war ich eigentlich noch zufrieden. Danach verfolgte mich das Pech weiter. Im Weltcup in Offenburg stürzte ich, in Houffalize Belgien hatte mein Bike schlapp gemacht worauf ich nicht weiter fahren konnte .

 

Ich verlor die Hoffnung nicht und konzentrierte mich auf die 2. Saisonhälfte. In Albstadt fuhr ich auf den 10. Rang, in Bern auf den 12. An beiden Rennen waren Weltklasse-Topfahrer am Start. Das gab mir Auftrieb.

 

Anfangs Juli kam die Schweizermeisterschaft in Chur. Top motiviert ging ich an den Start und kam auf Rang 7. Vor mir waren nur Weltklassefahrer, 1 Weltmeister, 1 Vizeweltmeister, der 3. der Weltmeisterschaften, Europameister und der Bronce-Medaillensieger von Peking. Mit dem Resultat war ich sehr zufrieden. Ich qualifizierte mich für die EM in Holland. In einem totalen Schlammrennen kam ich nur auf Rang 57, nichts ging mehr, die Schaltung blockierte ständig und ich kam nicht vorwärts. Etwas enttäuscht fuhr ich nach Hause. Auf die Starts an den Weltcup-Rennen in Kanada verzichtete ich. Dafür fuhr ich nach Österreich und startete an zwei City-Sprints. Mit Rang 2 und Rang 4 beendete ich die Rennen. In Muttenz gewann ich das Sprintrennen am Samstag und kam auf den 9. Platz am Sonntag. Dieses Wochenende war erfolgreich. Das beste Rennen fuhr ich dann am Weltcup in Schladming. Mit der Startnummer 85 fuhr ich auf den 26. Platz. Ein toller Saisonabschluss. Ende des Jahres bin ich zufrieden wen ich den ganzen Saisonverlauf in betracht nehme.

 

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins 2010! Viel Erfolg und Gesundheit.