Sieg beim Short Race in Muttenz

Am Wochenende fand das Finale des Racer Bikes Cup in Muttenz (BL) statt. Da ich ein Baselländler bin, war es für mich ein Heimrennen.

Am Samstag Abend stand das Goldwurst Short Race auf dem Programm. Es galt 12 Runden auf der "Schänzli" Pferderennbahn zu absolvieren! In der dritten, sechsten und neunten Runde wurden Sprintwertungen ausgetragen. Ich startete in der siebten Runde einen Angriff, bei dem ich mich vom Feld lösen konnte. Da kein Fahrer vom Feld mitziehen wollte, hatte ich schnell einen Vorsprung von ca. 10 sek.

Die letzte Sprintwertung konnte ich auf mein Konto schreiben lassen! Als ich in der 10. Runde immer noch einen grossen Vorsprung hatte, entschied ich mich voll durchzuziehen.
Zum Schluss rettete ich noch 5 sek. auf die Verfolger Casagrande und Wildhaber bis ins Ziel.

Ich war sehr zufrieden als Sieger nach hause zu fahren!

Am Sonntag ging es um 14:00 Uhr mit dem CrossCountry Rennen los. Wir hatten 10 Runden zu absolvieren! Zu beginn gab es viele Positionskämpfe. Weil es eine sehr schnelle und flache Runde war, blieben am Anfang alle Fahrer zusammen. Ich konnte dann als fünfter
hinter Florian Vogel, Martin Gujan, Nino Shurter und Lukas Flückiger in den Anstieg. Leider hatte ich mich mit der Reifenwahl etwas vertan, so musste ich die anderen Fahrer in den nächsten Abfahren und Flachpassagen ziehen lassen. Ich bildete dann mit Lukas Kaufmann, Thomas Litscher und Severin Disch die Verfolgergruppe. Unsere Gruppe harmonierte leider nicht so gut in den Flachpassagen! Beim Anstieg war ich klar der stärkste dieser Gruppe, jedoch verlor ich wieder Zeit in der Abfahrt. In der folgenden Runde musste ich dann leider auch noch Litscher und Kaufmann ziehen lassen. Danach fuhr ich eine Runde mit Moritz Milatz. In der Abfahrt rutschte mir jedoch dann noch das Vorderrad weg und ich stürzte. Danach musste ich auch noch dem Engländer Liam Killeen und dem Schweizer Balz Weber den Vorrang lassen. So war ich bis zum Schluss noch alleine unterwegs.

 

Ich wurde 9. Mit diesem Resultat bin ich nicht so zufrieden. Nun bereite ich mich in den kommenden zwei Wochen für die letzten zwei Weltcupläufe in Champery und Schladming vor.